Projekt: LOKA DAUN
Nicht nur das Singen
der Melodien sind wie Ring und Echo in der Luft. Taktabstand. Auch wenn das
gekippte Quadrat fließt. Denn was auch immer vorausgesetzt wird, um
zu erwarten, um zu bedeuten, ist die Wechselwirkung und Kommunikation zwischen
Antwort und Fähigkeit. Jemand hat Zeit rigoros zu vollkommnen. Deshalb
sollten Sie die Welt an die schreiende Reflexion links schrauben. Falls es
dennoch traurig ist sie zu sprengen, nenne ich Sie gerade mich Mittel und
Übel. Alles für die haltbaren Erwartungen der Gesichter. So sollten
möglicherweise die Paradigmen des Lebens auf neue Weise erforscht werden.
LOKA DAUN
In der isländischen Sagenwelt bezeichnet die Loka daun jene Irrlichter,
die vom Menschen selbst abstammen. Ihre ruhelosen Seelen bewegen sich zwischen
den Welten. Die Sage überliefert, dass Loka daun bei Dämmerung in
Mooren und Niederungen zu sehen sind. Diese unruhigen Wesen sind jedoch nicht
das Licht selbst. Es sind kleine Fackeln die sie empor halten, welche die
Neugier wecken sollen, um vom eigentlichen Wege abkommen zu lassen.
Der Text verkörpert das Vakuum zwischen den Welten. Täglich kann
die Bedeutung der einzelnen Zeilen wechseln. Die Aussage der Zeilen variieren
je nach dem, wie weit sich der Leser durch die LOKA DAUN vom Wege abbringen
lässt und somit das Vakuum mit Bedeutung füllt. Alltägliche
Denkweisen werden zerstört und neue Interpretationsweisen entdeckt.
Ausgestellt im Oktober 2004, Museumsquartier Wien, Electric Avenue